Minoxidil

Minoxidil

Rund 50 % aller Männer und 20 % aller Frauen leiden unter Haarausfall, dessen häufigste Ursache die Alopecia androgenetica ist, für deren Entwicklung bei beiden Geschlechtern neben genetischer Veranlagung insbesondere die Androgene eine entscheidende Rolle spielen. Der Verlust von Haaren kann emotional sehr belastend sein, denn kräftige Haare signalisieren bei vielen Menschen Gesundheit, Vitalität und Jugend, wohingegen die Haarlosigkeit häufig mit Alter und Krankheit gleichgesetzt wird. Bei der erblich-hormonell bedingten Alopecia androgenetica hat sich in den letzten Jahren die Behandlung mit dem Wirkstoff Minoxidil als äußerst effektiv erwiesen und ist ärztlicherseits zur Therapieempfehlung der ersten Wahl bei der Behandlung des Haarverlusts geworden. Der Wirkstoff Minoxidil ist in verschiedenen Produkten enthalten, die rezeptfrei über Apotheken erhältlich sind.

Minoxidil wird unter dem Namen Regaine angeboten als Schaum oder Lösung. Die Preise variierten sehr stark, wir haben Ihnen hier die günstigsten Anbieter rausgesucht, bei denen Sie Regaine günstig und schnell bestellen können:

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Minoxidil – gut gegen Bluthochdruck und Haarausfall

Der Wirkstoff Minoxidil wurde ursprünglich zur Behandlung des Bluthochdrucks entwickelt. Die Entdeckung des Wirkstoffs Minoxidil für die androgenetische Alopezie ergab sich eher zufällig als in den 1970er Jahren beobachtet wurde, dass bei Menschen, die Minoxidil als Tablette regelmäßig gegen Bluthochdruck einnahmen, oft ein starker Haarwuchs am Körper einsetzte. Diese unerwünschte Nebenwirkung bei der oralen Therapie mit Minoxidil wurde dann genutzt, indem eine amerikanische Firma ein Haarwasser gegen Haar-Ausfall mit Minoxidil als Wirkstoff entwickelte. Die Zulassung als erstes Haarwuchsmittel in den USA erfolgte 1988. Mittlerweile ist die 2%ige Lösung mit Minoxidil als Regaine ® für Frauen und die 5%ige Lösung für Männer in Apotheken rezeptfrei erhältlich. Zusätzlich steht für Männer ein Regaine ® Schaum zur Verfügung. Alle Produkte werden lokal, d.h. auf der betroffenen Kopfhaut angewendet, sodass bei korrekter Anwendung eine blutdrucksenkende Wirkung durch Minoxidil nicht zu befürchten ist.

Ausgezeichnete Studienlage zu Minoxidil

Der genaue Wirkmechanismus von Minoxidil gegen den Verlust von Haaren ist nicht ganz geklärt. Vermutet werden unter anderem eine Verbesserung der Durchblutung im Bereich der Haarfollikel durch Minoxidil sowie verschiedene andere Haarwuchs stimulierende Effekte. Minoxidil und seine Wirkung gegen Haarverlust ist in kontrollierten, wissenschaftlichen Studien untersucht worden. Bei Männern wird der Haarausfall bei etwa 90 % der Behandelten gestoppt und bei etwa 50 % der Behandelten kommt es im Verlaufe der Therapie mit Minoxidil sogar zu einer sichtbaren Verdichtung der Haare, deren Maximum bereits nach ca. sechs Monaten erreicht wird. Auch bei Frauen mit androgenetisch bedingtem Haarausfall hat sich Minoxidil als sehr effektiv erwiesen wird. Bei 80 – 90 % der Frauen kann durch Minoxidil der Haarausfall gestoppt werden und in rund 30 % der Fälle ist eine Zunahme der Haardichte durch Minoxidil zu erwarten.

Minoxidil als Regaine ® Frauen

Für Frauen steht Minoxidil als 2%ige Lösung zur Verfügung, die Sie rezeptfrei unter dem Namen Regain ® Frauen über Apotheken beziehen können. Damit durch Minoxidil das Haarwachstum gefördert und somit dem Fortschreiten des androgenetisch bedingten Haarverlusts entgegengewirkt werden kann, muss morgens und abends je 1 ml auf die betroffenen Stellen der Kopfhaut auftragen werden. Damit Minoxidil effektiv wirken kann, muss die Kopfhaut dazu unbedingt trocken sein und darf mindestens 4 Stunden lang nach dem Auftragen von Minoxidil nicht angefeuchtet werden. Der Effekt kann durchaus erst nach 3 bis 4 Monaten auftreten, weshalb die Behandlung mindestens so lange konsequent durchgeführt werden sollte. Stellt sich die gewünschte Behandlung durch Minoxidil nicht innerhalb von 8 Monaten ein, sollte die Therapie allerdings abgebrochen werden.

Minoxidil als Regaine ® Männer

Männer können den Verlauf des anlagebedingten Haarausfall mit Minoxidil stabilisieren, dass als eine 5%ige Lösung ebenfalls rezeptfrei über jede Apotheke bezogen werden kann. Auch hier gilt, je 1 ml der Lösung morgens und abends auf die betroffenen Stellen der trockenen Kopfhaut aufzutragen, die 4 Stunden lang danach nicht angefeuchtet werden darf. Die Tagesdosis von insgesamt 2 ml sollte auch dann nicht überschreiten, wenn die Haare bereits auf größere Areale der Kopfhaut ausgefallen sind. Bei Männern führt Minoxidil relativ schnell zum Erfolg, in vielen Fällen ist bereits nach 8 Wochen eine Verlangsamung des Haarverlusts erkennbar.

Minoxidil als Regaine ® Männer Schaum

Neben der klassischen 5%igen Lösung mit Minoxidil steht für Männer auch ein rezeptfreies Schaumpräparat mit Minoxidil zur Verfügung, um dem Fortschreiten des Haarverlusts entgegenzuwirken. Dazu muss wie bei den vorgenannten Präparaten zweimal täglich der Schaum mit den Fingerspitzen auf die betroffenen Kopfhautflächen auftragen. In der Regel ist eine tägliche Behandlung über 2-4 Monate erforderlich, bevor ein Effekt erkennbar ist. Die Effektivität von Minoxidil kann nicht gesteigert werden, indem der Schaum in größeren Mengen oder öfter angewendet wird.

Minoxidil – Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Auch wenn Präparate mit Minoxidil frei verkäuflich sind, so handelt es sich doch um Medikamente, deren Beipackzettel vor der ersten Anwendung sorgfältig studieren werden sollte, um sich über Nebenwirkungen und Kontraindikationen zu informieren.

Minoxidil sollte nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff bekannt ist, gleichzeitig andere Arzneimittel lokal auf der Kopfhaut angewendet werden oder aber, wenn der Haarausfall plötzlich und ungleichmäßig über die Kopfhaut verteilt aufgetreten sein sollte. Für Schwangere und stillende Mütter ist Minoxidil kontraindiziert. Minoxidil sollte als Lokaltherapeutikum nur dann angewendet werden, wenn die Kopfhaut gesund ist, also keine entzündlichen Hautveränderungen, Ekzeme etc. vorliegen.

Nach dem Auftragen von Minoxidil als Lösung oder Schaum sollte man sich gründlich die Hände waschen, damit nicht versehentlich empfindliche Stellen wie Augen oder Schleimhäute damit in Berührung kommen. Bei gleichzeitigem Gebrauch anderer Haarpflegeprodukte oder nach Kontakt der Haare mit stark chlorhaltigem Wasser wie zum Beispiel im Schwimmbad, kann es zu einer geringen Änderung der Haarfarbe in Richtung blond kommen. Minoxidil sollte nur auf die Stellen aufgetragen werden, die tatsächlich vom Haarverlust betroffen sind, da es ansonsten zu einer Trockenheit und Steifheit der noch vorhandenen Haare kommen kann.

Wenn Minoxidil gegen Haarverlust angewendet wird, kann es gelegentlich zu vorübergehendem Juckreiz, Hautschuppung und einer entzündlichen Reaktion der Kopfhaut kommen. Bei korrekter Anwendung, insbesondere hinsichtlich der empfohlenen Tagesdosis, ist keine blutdrucksenkende Wirkung durch lokal angewendetes Minoxidil zu erwarten.

Shedding-Phänomen – verstärkter Ausfall von Haaren durch Minoxidil

Etwa 4-8 Wochen nach Therapiebeginn mit Minoxidil kann es zu einem verstärkten Ausfall kommen, der viele Anwender häufig sehr beunruhigt und als Shedding-Phänomen bezeichnet wird. Dieser Effekt ist aber durchaus als positiv zu bewerten und zeigt an, dass die Therapie mit Minoxidil anschlägt.

Die Ursache des „shedding“ hängt damit zusammen, dass jeder Haarfollikel eine eigene biologische Uhr hat, die den Haarzyklus steuert. Der Haarzyklus besteht aus drei Phasen: einer Wachstumsphase, einer kurzen Übergangsphase und einer Ruhephase. Während der Ruhephase tragen die Haarfollikel ein an der Wurzel bereits „abgestorbenes“ Haar, das schließlich beim Kämmen oder Haare waschen ausfällt, damit ein neues Haar nachwachsen kann. Minoxidil wirkt stimulierend auf die Haarfollikel, sodass abgestorbene Haare durch das neue nachwachsende Haar beschleunigt aus dem Follikel heraus geschoben werden. Geschieht das gleichzeitig bei Hunderten von Haaren, führt das zu einem vorübergehenden verstärkten Haarausfall, der anzeigt, dass das Minoxidil wirkt.

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